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Neubau eines Kindergartens

Projektdaten:

Baujahr: 2016-2017
BGF: 700m²
BRI: 2.490m³
NF: 600m²
LP: 1-9

Städtebau

Das Entwicklungskonzept Dorfkern Alstätte sieht eine städtebauliche Entwicklung und Neuordnung der Flächen östlich der Kirche vor. Auf Grundlage des Entwicklungskonzepts unter Einbeziehung der zuvor genannten zentralen Kernflächen zwischen Höger,- Hörsting- und Müggenbergstrasse sollen die derweil im Bebauungsplan als Gemeindeflächeì ausgewiesenen Flächen sowie die Teile der umgebenden Grundstücke einer Wohnnutzung, vorwiegend im Bereich betreutes Wohnen, zugeführt werden. Die Planung sieht eine Ersatzbaumausnahme für den Kindergarten St. Marien nach Abbruch des vorhandenen Kindergartens und des Pfarrheimes zur Arrondierung des Quartiers vor. Auch die bestehende ehemalige Vikarie soll in diesem Zuge zu Büroräumlichkeiten umgenutzt und durch einen untergeordneten Anbau zur Aufnahme einer Tagespflegeeinrichtung erweitert werden.


Gebäude

Das Gebäude des Kindergartens ist als 2-schiffiger Baukörper mit versetzt angeordneten Gebäudeteilen geplant. Die Gebäudeteile nehmend die Haupt- und Nebenfunktionen wie, Gruppenräume und dienende Räume Sozial- und Verwaltungsräume auf. Das verbindende Element ist primär der Nutzung Allgemein und Erschließung zugeordnet. Grundsätzlich soll sich die Formen- und Materialsprache an der weiteren geplanten Baumausnahmen orientieren, welche die Ortstypik neu interpretiert.

Der Kindergarten soll drei Gruppenformen aufnehmen. Die Gruppenräume orientieren sich zu den Ausgängen Richtung Außenspielflächen. Die Räume für Sozial- und Verwaltungsbedarf gliedern sich im vorderen Bereich Richtung Straße an. Beide Gebäudeteile werden durch den Mehrzweckraum verbunden, welcher sich zum Eingangsbereich durch große Öffnungen zum s. g. Foyer zuschalten lässt um ein Höchstmaß an Flexibilität zu gewährleisten.

Planmaterial: Weitkamp + Partner

Foto/s: Sven Rahm Fotografie